13. Mai 2018

Vegan in Ljubljana

Ich war mal wieder auf Tour, und das natürlich nur für euch! Ich habe mich durch Ljubljana gegessen. Ich war vorher noch nie in Slowenien und die Hauptstadt hat einen tollen ersten Eindruck hinterlassen. Die Stadt ist wirklich sehr schön, durchzogen vom Fluss Ljubljanica, dessen Ufer mit Cafés und Restaurants sehr einladend ist. Mein Mann und ich haben für unseren Ausflug ein schönes, warmes Wochenende erwischt, an dem sich das Leben auf der Straße abgespielt hat und für sehr viel Urlaubsgefühl bei uns gesorgt hat. Und das Beste: Man findet in Ljubljana die besten veganen Kuchen überhaupt... aber ich greife vor.


Am Hinweg war ein Zwischenstopp am Bleder See angesagt, der in Reiseführern schwerst gehyped wird und etwa 45 Minuten von Ljubljana entfernt ist. Und ja, er ist eh ganz nett... aber das war's halt auch schon. Der See ist relativ klein und nichts, was man in Österreich oder Deutschland nicht schon mal gesehen hätte. Wer Nerven aus Stahl hat und sich gerne mit Touristengruppen umgibt, der wandert noch auf das Schlösschen hinauf (und bereut es oben, eingezwickt und schwitzig zwischen Amerikaner und Chinesen, extrem). Kann man hinfahren, muss man aber nicht. Wir haben ein Picknick im Park gegessen und das war neben einem netten Spaziergang und dem klassischen Foto vom Kirchlein in der Mitte des Sees das Highlight.



Ljubljana ist übersichtlich, und als Tourist zieht es einen in die Innenstadt an den Flusss Ljubljanica, wo sich das Leben abspielt, egal, ob man Lust auf Kaffee, Bier oder Eis verspürt oder einfach nur bummeln möchte. Generell bietet die Stadt aber viele schöne Gässchen und hübsche verschnörkelte Gebäude. Auch ein Ausflug auf die Burg lohnt sich, nicht zuletzt wegen der Aussicht (und der Hoffnung, doch einen Blick auf den Drachen erhaschen zu können).












Gegessen haben wir einmal im Lovinghut, eine Kette, die ja mittlerweile hinreichend bekannt ist. Während es zwar günstig war, war das Essen eher nur ok. Wir hatten schon großen Hunger, und der ist ja bekanntlich der beste Koch, aber ansonsten würde ich nicht nochmal hingehen. M hatte den Döner, ich den Burger, beides nicht besonders, aber auch nicht unbedingt schlecht.



An einem Abend hatten wir Lust auf Falafel und wurden bei Abi Falafel fündig. Dieser kleine Imbiss ist recht zentral gelegen und bietet sehr gute Falafel zu sehr günstigen Preisen. Kleiner Hinweis: Den großen Falafel-Wrap schafft ihr nicht.


Das große Highlight in Ljubljana war sicherlich der Besuch im Barbarella Arkade Bistro. Auch direkt neben der Ljubljanica gelegen, ist das quasi im Epizentrum des touristischen Gebiets. Das Bistro ist komplett vegan und bietet neben Frühstück, Smoothies und Kuchen auch Burger und Quiches. M hat den BBQ Burger gegessen, ich die Quiche - beides wirklich hervorragend, hinuntergespült mit einem tollen Kokos-Ananas-Smoothie. Aber der absolute Hammer bei Barbarella sind sicher die Kuchen. Ihr wisst, dass ich bei Kuchen extrem hohe Ansprüche habe und auch mein Mann selten welche isst, die ihm besser als meine schmecken. Aber über diese Kuchen sind wir fast in Streit darüber ausgebrochen, wer das letzte Stück essen darf. Wir haben den Erbeer-Cheesecake und die - ihr müsst jetzt stark sein! - Cremeschnitte bestellt. Alles vegan, alles unglaublich gut! Ehrlich, diese Kuchen sind unter den besten Kuchen, die ich je gegessen haben, besonders, weil sie fast nur aus köstlicher, luftiger Creme bestehen.




Wer dann noch Platz hat, stellt sich noch ein Eis im Café Cacao hinein, das einige vegane Sorten anbietet. Und während man das Eis an einer der hübschen Brückchen löffelt, schwört man sich, dass man wieder nach Ljubljana zurückkommen wird. 


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