4. Januar 2015

Peanut Butter Pie

Mein erster Artikel im Jahr 2015 - Kinder, wie die Zeit vergeht! 2014 war ja schon so aufregend, und 2015 fängt für M und ich auch gleich mit einer Reise an - aber mehr dazu später! Ich weiß, für viele von euch beginnt das Jahr mit guten Vorsätzen wie gesünder zu essen, ein paar Kilo abzuspecken... falls ihr derlei tapfere Vorsätze habt, ich würde euch empfehlen, jetzt nicht weiterzulesen. Es gibt gar nichts zu sehen, nein, nein!


An Silvester kam uns ein guter Freund besuchen, der recht wenig vegan isst, und da musste natürlich besonders das Dessert bombastisch sein. Da ich sehr gerne Pie esse, aber viel zu selten welchen mache, entschied ich mich dann für einen Peanut Butter Pie - knusprige Kruste aus Keksen, weiche Erdnussbutter-Füllung und ein wenig Schokolade oben drauf. Ein Wort, das dieses Dessert beschreibt: Lecker. Ein zweites: Mächtig. Aber wer mutig ist (und wir waren es!), serviert den Pie auch noch mit etwas Schokosauce - mächtig lecker! Wir waren jedenfalls begeistert, und wenn ihr jemanden sehr beeindrucken wollt, dann gelingt euch das sicher  mit dieser Erdnussbutter-Verführung, die zum Glück einfach herzustellen ist!


Peanut Butter Pie

Für die Kruste:
200 Gramm vegane Kekse eurer Wahl (z. B. Karamellkekse von Lotus, Oreos, Sandwich-Kekse von Plural)
60 Gramm pflanzliche Margarine, geschmolzen

Für die Füllung:
400 Gramm Seidentofu
300 Gramm Erdnussbutter ohne Stücke (am besten leicht gesalzen)
50 Gramm Staubzucker / Puderzucker
1 Vanilleschote, Mark ausgekratzt

Für das Topping:
70 Gramm Zartbitterschokolade
3 - 4 EL Sojamilch
vegane Schokotropfen

Eine Springform (24 cm) am Boden mit Backpapier auslegen und an den Seiten sehr gut einfetten. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Die Kekse in einer Küchenmaschine oder in einem Mixer zu sehr feinen Brösel verarbeiten, dann in einer Schüssel mit der geschmolzenen Margarine sehr gut vermischen. Die Masse mit den Fingern fest in die Form drücken, dabei auch einen etwa 1 cm hohen Rand ziehen. Bei 180 Grad etwa 10 bis 15 Minuten backen, bis die Keksmasse etwas fester geworden ist. Dann komplett auskühlen lassen.
Für die Füllung die Erdnussbutter kurz erwärmen, damit sie sich leichter vermischen lässt. Dann alle Zutaten für die Füllung in einer Küchenmaschine oder einem Mixer sehr gut miteinander vermixen, bis eine cremige Masse entstanden ist. In die erkaltete Kruste leeren und eine Stunde kühl stellen.
Für das Topping die Schokolade mit der Sojamilch sehr vorsichtig erwärmen, bis die Schokolade flüssig genug ist, um sie auf dem Pie zu verteilen. Vorsichtig auf der Füllung verteilen, dabei einen kleinen Rand lassen und einige vegane Schokotropfen in die Mitte streuen. Mindestens drei Stunden, am besten über Nacht, kalt stellen. Mit Schokoladensauce servieren - mhmmmm!

Kommentare:

  1. "Stauzucker" - ist das das, was einem die Wartezeit auf der Autobahn versüßt? ;-p
    Klingt lecker, muss ich mal probieren!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ahahaha, hab ich schnell ausgebessert! Das wäre aber toll, Stau ist ja eh immer doof.

      Löschen
  2. Der tönt so lecker, ich glaub damit könntest du jeden nicht-Veganer überzeugen! ;-)

    LG, Tatjana

    AntwortenLöschen
  3. Wow das ist ja ein toller Kuchen!Super Rezept!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    AntwortenLöschen
  4. Vielen Dank für das tolle Rezept, habe es gestern ausprobiert (Abendessen mit ausschließlich NIcht-Veganern). Der Pie war leicht zu machen, ist super gut gelungen und war ein großer Erfolg. Habe die Crust aus Digestive-Keksen gemacht und den Pie mit gehackten Erdnüssen bestreut. Yummy in my tummy! :) Liebe Grüße, Susanna

    AntwortenLöschen
  5. Auch ich habe das Rezept für ein Abendessen mit lauter Nicht-Veganern gemacht und es hat allen sehr gut geschmeckt!!
    Allerdings habe ich mehr Margarine für den Boden benutzt und würde nächstes Mal noch etwas mehr nehmen, vielleicht insgesamt 60g + 2 EL? Meine Kekse hatten keine Füllung (waren also keine Doppelkekse), könnte es daran liegen?
    Und ich würde auch auf jeden Fall einen Tag zum Durchziehen einplanen! Einen Tag später war die Pie noch viel himmlischer! :-) (und auch von der Konsistenz her besser) Vielen Dank für das wunderbare Rezept!

    AntwortenLöschen
  6. Das Rezept klingt total lecker - muss es sofort ausprobieren!! Aber eine Frage: Schmeckt man ganz sicher den Seidentofu nicht heraus? Und welche Marke benutzt du? Wäre das erste mal, dass ich mich an etwas süßes mit Seidentofu herantraue :)
    Liebe Grüße!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Laura, ich benutze den von Taifun! Und nein, den schmeckt man nicht heraus, besonders nicht, wenn du den den Pie durchziehen lässt. Viel Erfolg!

      Löschen
    2. Danke Claudia!
      Wird am Wochenende ausprobiert und vom Ergebnis berichtet! :-) Liebe Grüße!

      Löschen

Ich freue mich immer sehr, von Euch zu hören! Vorschläge, Ideen, Lob, eine andere Meinung (respektvoll, please) - immer her damit!

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...