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5. Januar 2018

Coffee Cake mit Walnüssen

Meine Lieben, ich hoffe, ihr hattet schöne Feiertage und seid alle gut ins Jahr 2018 gerutscht! Ich bin immer noch ein wenig fassunglos, dass wir 2018 haben, in meinem Kopf sind die 1990er gerade mal 10 Jahre her. Gleichzeitig muss ich gelegentlich auch überlegen, wie alt ich eigentlich genau bin und bin dann auch fassungslos... aber ich schweife ab. 2018 ist jedenfalls da, das neue Jahr hat uns viel zu bieten und ich freue mich darauf! Hier war es seit Dezember etwas ruhig, aber ich hoffe, ihr verzeiht mir. Ich habe auch gute Entschuldigungen - zunächst habe ich erst ganz kürzlich begonnen, in einem neuen Job zu arbeiten, und ihr wisst vielleicht, dass einen das anfangs ziemlich vereinnahmt. An Weihnachten habe ich dann einfach mein Hirn ausgeschaltet. Und dann waren M und ich für Silvester in London (aber dazu gibt es noch einen Bericht!). 


Aber jetzt bin ich wieder da, und mein erster Beitrag im Jahr 2018 ist ein Rezept für Kuchen, wie sollte es anders sein. Tatsächlich wartet das Rezept schon ziemlich lange auf seinen Auftritt. Ich bin übrigens heilfroh, dass ich Rezepte nicht mehr wie früher auf lose Blätter schreibe, die sich dann in alle Himmelsrichtungen verteilen, sondern ich nun mehrere bunte Bücher habe, in die ich meine Rezepte eintrage - das einzige Hindernis beim Bloggen ist dann oft meine unleserliche Schrift. Aber ich schweife ab. Schon wieder. Es geht um den Kuchen. Jedenfalls habe ich dieses Prachtstück schon im Herbst gebacken, und dann kam die Weihnachtszeit dazwischen. Und in der Weihnachtszeit will jeder nur Kekse, Kekse und Christstollen essen und niemand interessiert sich so richtig für Kuchen. Aber die letzten Kekse sind jetzt hoffentlich aufgegessen (bitte sagt jetzt nicht, dass sie noch in den Keksdosen vor sich hintrocknen - falls ja, endlich weg damit!), und alle haben jetzt hoffentlich wieder Gusto auf Kuchen! Und was für ein schönes Rezept: Coffee Cake mit Walnüssen. 


Dieser Kuchen ist wirklich köstlich, sehr saftig, mit einem schönem knusprigen Topping aus Nüssen und Zucker. "Coffee Cake" bedeutet übrigens nicht, dass Kaffee im Kuchen ist, diese Art von Kuchen wird nur im angloamerikanischen Raum gerne zum Kaffee gereicht (Nerd-Modus aus). Wer keine Walnüsse mag, gehackte Mandeln könnte ich mir auch hervorragend vorstellen. Der Kuchen wird euch sicher schmecken, er machte eine gute Figur auf jeder Kaffeetafel oder ihr könnt ihn auch ganz egoistisch alleine essen, während ihr ein gutes Buch lest. 



Coffee Cake mit Walnüssen

Für die Streusel:

70 Gramm Zucker
1 TL Zimt
40 Gramm vegane Margarine, weich
80 Gramm Walnüsse, fein gehackt

Für den Teig:

180 Gramm Mehl
80 Gramm Zucker
2 Packungen Bourbon-Vanillezucker
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
Prise Salz
70 ml Öl
150 Gramm Sojajoghurt, natur
150 ml Sojamilch

Eine Springform (24 cm) mit Backpapier auslegen und an den Seiten einfetten. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Für die Streusel Zucker, Zimt, Margarine und Walnüsse miteinander verkneten, bis Streusel entstanden sind. Beiseite stellen.
Für den Teig Mehl, Zucker, Backpulver, Natron und Salz miteinander in einer großen Schüssel vermischen. Öl, Sojajoghurt und Sojamilch hinzugeben und mit einem Löffel zu einem glatten Teig rühren. Den Teig in die Springform füllen und mit den Streuseln bestreuen. Bei 180 Grad etwa 30 – 35 Minuten backen, oder bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Kuchens gestochen, sauber wieder herauskommt. Den Kuchen komplett auskühlen lassen.

11. Mai 2017

Vegane Kokostorte - wie Raffaello!

Heute gibt es wieder mal etwas Süßes am Blog! Perfekt für alle Feiertage, Geburtstage, Mutter-, Vater- und Oma-Tage, oder sonstige Anlässe, an denen man sich das Leben versüßen sollte. Ich wurde für eine Familienfeier gebeten, eine Torte zu backen. Nach so einem Wunsch geistern mir dann länger Ideen für ein süßes Projekt im Kopf herum, bis sich schließlich eine davon durchsetzt, und dieses Mal hat eine Packung Kokosmilch in meinem Küchenkasten besonders laut geschrien: Eine Kokostorte sollte es sein. Luftig und leicht und süß und am besten geschmacklich ähnlich wie Raffaello, die ich früher sehr gerne gegessen habe. Und was soll ich sagen - für mich ist die Torte ein Volltreffer geworden. Ich finde sie mit dem lockeren Boden, der zart nach Kokos und Mandeln schmeckt und dem süßen, cremigen Topping wirklich köstlich, dazu passt besonders ein starker Kaffee - herrlich. Wenn ihr noch nicht überzeugt seid, folgendes darf ich euch noch erzählen: Ein Familienmitglied ist gerade (erfolgreich!) am Abnehmen und gönnte sich aber zum Anlass ein Stück der Torte. Nach dem ersten Bissen gab es folgende Reaktion: "Boah, die Torte ist so gut, da pfeif' ich auf jede Diät!"* Backen also auf eigene Gefahr, ich habe euch gewarnt.




Kokostorte

Für den Teig:
230 Gramm Mehl
50 Gramm Kokosraspeln
70 Gramm gemahlene Mandeln
150 Gramm Zucker
1/4 TL gemahlene Vanille (oder 1 Vanilleschote, Mark ausgekratzt)
1 EL Backpulver
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
80 ml Öl
300 Gramm Kokosmilch
2 EL Essig

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Springform (24 cm) mit Backpapier auslegen und an den Seiten einfetten. 
Alle Zutaten bis auf Öl, Kokosmilch und Essig in einer großen Schüssel gut vermischen. Dann Öl, Kokosmilch und Essig hinzugeben und einen glatten Teig daraus rühren. Im Ofen etwa 30 - 40 Minuten backen, bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Teigs gestochen, sauber wieder herauskommt. Etwa 30 - 45 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig herauslösen und komplett auskühlen lassen.

Für die Creme:
150 ml Sojamilch
2 EL Mehl (ca. 20 g)
100 Gramm pflanzliche Margarine, weich
50 Gramm Zucker
1/4 TL gemahlene Vanille (oder 2 Packungen Bourbon-Vanillezucker oder 1 Vanilleschote, Mark ausgekratzt)

In einem Topf die Sojamilch mit dem Mehl auf niedriger Hitze unter ständigen Rühren mit dem Schneebesen erhitzen, so lange, bis ihr eine puddingartige Masse erhalten habt, die schwer vom Löffel tropft. Die Masse kühl stellen, um sie auf Raumtemperatur zu bringen. Die Margarine, den Zucker und die Vanille mit dem Handmixer gut verrühren. Dann die abgekühlte Sojamilch-Masse esslöffelweise hinzugeben und weiter ordentlich aufschlagen. Kurz kühl stellen (etwa 30 Minuten), damit die Creme etwas fester wird

Zum Zusammensetzen:
Erdbeermarmelade, fein passiert (oder eure liebste Marmelade)
Kokosraspel
Frische Beeren, gewaschen und gut abgetrocknet

Die Torte oben gleichmäßig dünn mit Marmelade bestreichen. Die Creme auftragen, mit Kokosraspel bestreuen und nach Wunsch mit frischen Beeren belegen. Et voilà!


*Das Familienmitglied hat anstatt "pfeifen" einen etwas deftigeren Kraftausdruck verwendet, um die Begeisterung zum Ausdruck zu bringen, aber eben jener ist wenig appetitanregend und wurde darum von mir ersetzt.

10. September 2016

Gesunder Zucchini-Kuchen - Vollkorn und ohne Öl

Ich liebe veganes Essen. Ich liebe besonders das mit vielen Kalorien - vegane Burger, Donuts, Eis und Pommes bringen mein Herz zu singen. Ich liebe Kuchen so sehr, dass ich ein Buch darüber geschrieben habe. Und während ich mir diese Köstlichkeiten gerne gönne, versuche ich doch, die meiste Zeit über gesund zu essen, weil es mir damit besser geht (auch ich bin keine 20 mehr!) und es natürlich auch gut schmeckt. Unter der Woche esse ich viel Obst und Gemüse, Vollkorn-Produkte, wenig Fett und am Wochenende steht dann dafür die eine oder andere Extravaganz am Speiseplan. Doch der Mensch lebt nicht von Äpfeln als Nachspeise alleine, und so wollte ich mich an gesünderen Kuchen probieren. Aus einem älteren Rezept für Zucchini-Kuchen ist diese fettfreie Variante mit Vollkorn-Mehl entstanden, die tatsächlich ganz wunderbar schmeckt und immer noch unglaublich saftig ist. Zugegeben, es ist ein wenig Zucker im Rezept, aber nicht besonders viel, und ehrlich, es ist ja trotzdem noch ein Kuchen, der auch so schmecken soll.


Die Zucchini machen den Kuchen saftig und ich liebe die Kombination aus Zimt und Apfelmus im Teig! Ihr könnt ihn etwas eher aus dem Rohr holen (nach etwa 38 Minuten), wenn ihr in gerne etwas klitschiger habt. Zum Kuchen passt eine große Tasse Tee am allerbesten.


Gesunder Zucchini-Kuchen

2 EL Leinsamen, gemahlen
6 EL Wasser
200 Gramm Vollkorn-Dinkelmehl
100 Gramm brauner Zucker
1 TL Natron
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
1 1/2 TL Zimt
1/4 TL Muskat
270 Gramm Zucchini (geschält, geraspelt und ggf. entkernt - danach abgewogen)
120 Gramm Apfelmus
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Brotform (ca. 30 cm Länge) mit Backpapier auslegen und an den Enden einfetten.
Die Leinsamen mit Wasser gut verrühren und beiseite stellen. Mehl, Zucker, Natron, Backpulver, Zimt und Muskat verrühren. Leinsamen samt Wasser, Zucchini und Apfelmus hinzufügen und gut verrühren. In die Form streichen und im Ofen etwa 38 bis 50 Minuten bei 180 Grad backen, oder bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Kuchens gestochen, sauber wieder herauskommt.

5. Mai 2016

Rhabarber-Zimt-Muffins

Es ist endlich wieder Rhabarber-Zeit! Hurra! Ich esse die sauren Stängel sehr gerne, am liebsten natürlich verpackt in süßen Kuchenteig, denn zugegeben, pur sind sie ziemlich eklig. Darum gibt es heute ein einfaches Rezept für Rhabarber-Muffins mit ganz viel Zimt, die saftig, süß-sauer und einfach wunderbar sind. Rhabarber ist für mich ein typischer Frühlingsbote, und ich bin so froh, dass es nun hoffentlich bald wieder sonnig und warm wird - bis dahin genieße ich meinen Rhabarber! Die Muffins habe ich mit Dinkelmehl gebacken, da ich sie ins Büro mitgenommen habe, und eine Arbeitskollegin keinen Weizen verträgt - aber ihr könnt natürlich auch Universalmehl benutzen. Und dieses Rezept ist auch für einen besonderen Anlass entstanden: Mein Blog hat auf Facebook 6000 "Gefällt mir" erreicht - vielen, vielen Dank für eure Unterstützung über all diese Jahre. ♥♥♥



Rhabarber-Zimt-Muffins (für 12 Stück)

250 Gramm Dinkelmehl, Type 700 (oder Universalmehl)
40 Gramm brauner Zucker
70 Gramm weißer Zucker
2 Packungen Bourbon-Vanillezucker
3 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/4 TL Salz
1 1/2 TL Zimt
50 ml Öl
180 Gramm Sojajoghurt, natur
50 ml Sojamilch
1 1/2 EL Ahornsirup (oder Agavendicksaft)
200 Gramm klein geschnittener Rhabarber (vorher ev. geschält)

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, Salz und Zimt in einer großen Schüssel vermischen. Dann Öl, Sojajoghurt, Sojamilch und Ahornsirup hinzugeben und zu einem glatten Teig rühren. Rhabarber unterheben und den Teig gleichmäßig auf die Förmchen aufteilen. Für 18 - 20 Minuten backen, oder bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Muffins gestochen, sauber wieder herauskommt.

10. Dezember 2015

Schoko-Schoko-Schoko-Torte

Mein lieber Herr Papa hat kürzlich einen runden Geburtstag gefeiert! Und er hat es vermutlich nicht gerne, wenn ich hier jetzt verraten würde, wie alt er geworden ist (hust, doppeltsoaltwieichheuer gewordenbin, hust). Da ist der Vater ganz ladylike und bevorzugt es, bei der Frage nach seinem Alter vornehm zu schweigen. Dabei hätte er das wirklich nicht nötig - ich hoffe, dass ich auch so gut altern werde wie er! Wenn ich mir meine jungebliebenen Eltern anschaue, dann kann ich es nämlich wirklich nicht auf die Gene schieben, wenn ich mit 40 Jahren eine verrunzelte Greisin bin, sondern dann liegt es doch am billigen Büro-Kaffee und dem vielen Fernsehen.


Ähnlich wie bei Jahresringen ist der Papa auch kein großer Fan von Feiern - zumindest nicht von denen, bei denen er im Mittelpunkt steht. Darum haben wir die Geburtstagsfeier im kleinen Kreis gehalten: Meine Eltern, meine Oma, M und ich. Mama belegte - wie schon früher in meiner Kindheit - eine ganzen Schwung voll köstlicher veganer Brötchen für unsere komplett vegane Feier, Sekt wurde eingekühlt und ich wurde mit der Torte beauftragt. Ich kann ja verstehen, warum.


Nach einigem Hin und Her entschied ich mich als Basis für einen Schokoladenkuchen. Und dann beschloss ich, den Schokokuchen in Schokoladenmousse zu hüllen. Und noch etwas extra Schokolade in die Mitte zu füllen. Also entstand der Name: Schoko-Schoko-Schoko-Torte. Eine ziemliche Bombe, sehr mächtig und sehr, sehr gut: Mit saftigem Teig, lockerem Mousse und weil Mäßigung nicht meine Stärke ist, mit Karamell-Sauce oben drauf. Mhmmmm. Und da die Torte so bombastisch ist, habe ich sie in einer kleinen Springform (18 cm) gebacken, so sieht sie besonders unschuldig und herzig aus, und eine große Geburtstagskerze hatte trotzdem Platz. Es war ein sehr schöner Abend mit der Familie, dem Geburtstagskind hat die Torte ausgezeichnet geschmeckt - und das ist ja die Hauptsache!


Schoko-Schoko-Schoko-Torte (für eine 18 cm Fom, für eine 26 cm Form alle Zutaten verdoppeln)

Für den Teig:
250 ml Sojamilch
1 El Essig
200 Gramm Mehl
30 Gramm Kakaopulver
140 Gramm Zucker
1 TL Natron
1/2 TL Salz
1/4 TL Zimt
80 ml neutrales Öl  (Sonnenblumen, Maiskeim...)

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine kleine Springform (18 cm) mit Backpapier auslegen und an den Seiten gut einfetten. Sojamilch mit Essig vermischen und beiseite stellen. Mehl, Kakao, Zucker, Natron, Salz und Zimt in einer großen Schüssel mischen und mit Öl und Sojamilch zu einem glatten Teig verrühren. In die Form füllen und bei 180 Grad etwa 30 - 40 Minuten backen, bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Teigs gestochen, sauber wieder herauskommt (falls der Teig zu dunkel wird, nach etwa 20 Minuten mit etwas Alufolie abdecken). Den Teig komplett auskühlen lassen.

Für das Schokomousse:
1 Packung gesüßte vegane Schlagsahne, z.B. von Soyatoo (300 ml)
25 Gramm Kakaopulver
10 Gramm Staubzucker
3 Packungen Sahnesteif

Die Schlagsahne mit dem Kakaopulver und dem Staubzucker aufschlagen. Dann den Sahnesteif unterheben und erneut aufschlagen.

Zum Zusammensetzen:
Vegane Schokocreme
Etwas vegane Karamell- oder Schokosauce oder geraspelte Schokolade

Den Teig in der Mitte horizontal teilen, so dass zwei flache Kuchen entstehen (falls sich der Teig etwas gewölbt hat während des Backens, kann man das vorher etwas gerade schneiden). Die untere Hälfte mit etwa 1 gehäuften EL der veganen Schokocreme bestreichen. Anschließend streicht ihr noch etwa 3 gehäufte EL des Schokomousse auf die untere Hälfte des Teigs. Dann die obere Hälfte darauf setzen, und die Torte komplett mit Schokomousse einstreichen und glätten. Oben drauf kommt ein schönes Muster aus Karamellsauce oder auch einfach etwas geraspelte Schokolade. Für etwa 2 Stunden kühl stellen und dann servieren. Mhmmm! Wer mag, serviert sie noch mit einem Klacks veganer Sahne.

Bonus: Mama's tolle Brötchen, einfach fantastisch!

15. März 2015

Meine vegane Woche 9. - 15. März


Montag
Ich bin auf eine tolle Aktion aufmerksam geworden: Das Vegan Taste Dinner. Ihr wisst ja, wie gerne ich für andere koche und backe, um sie zu überzeugen, wie toll veganes Essen schmeckt - und das ist genau die Idee hinter dem Vegan Taste Dinner. Am 28. / 29. März sollen Familie, Freunde und Arbeitskollegen vegan verwöhnt und die Schlemmereien fotografisch festgehalten werden, dann gibt's sogar was zu gewinnen. Ich finde das eine super Idee und überlege schon, was am Menü stehen soll.

Dienstag
Der deutsche Supermarkt Globus hat den nächsten Streich hingelegt: Neben Produkten von Tofurkey und Follow your Heart gibt es nun auch das wirklich, wirklich sehr fleischhafte Beyond Meat, vegane Schmankerl von Gardein und mehrere neue Sorten veganes Eis auf Kokosnuss-Basis. Unglaublich!


Mittwoch
Ein wenig Tränchen gedrückt habe ich bei diesem Video über Tiere, die endlich wieder Tiere sein dürfen: Nach langem Leidensweg kümmert man sich in Gnadenhöfen um sie oder sie werden in die Freiheit entlassen. Taschentücher zurechtlegen!

Donnerstag
M feierte Geburtstag, und wie immer wünschte er sich zu diesem Anlass den Marmorkuchen aus meinem Buch "Vegan für Naschkatzen".


Freitag
Die WOMAN brachte ein doppelseitiges Interview mit mir. Ich habe mich sehr über den positiven Bericht gefreut und über die Möglichkeit, in einer großen Frauenzeitschrift über die Gründe für ein veganes Leben zu plaudern.


Samstag
Jetzt war es auch für mich so weit: Ich wurde aufgenommen in den Club der 30er. Um den Übergang weniger schlimm zu gestalten, weckte mich M mit einem liebevoll gedeckten Frühstückstisch. Ein Gläschen veganer Sekt linderte die Schmerzen des Alterns zusätzlich.


Sonntag
Am Tag nach der großen Fete zeige ich euch unser stolzes veganes Buffet: Nudelsalat, Kartoffelsalat, Räuchertofuschnecken, Tzatziki, Cocktailsauce, Spießchen mit veganen Fleischbällchen, ganz Oldschool auf einen Krautkopf arrangiert. Als Dessert gab es eine vegane Candy Bar mit zweierlei Cupcakes in Schoko und Vanille mit Erdnussbutter- und Schokofrosting und allerlei süßes Gummizeug. Unsere Gäste räumten artig das Buffet leer, immerhin braucht man für lange Nächte und starke Gin Tonics auch etwas Unterlage!



24. Februar 2015

Der beste Zitronen-Joghurt-Kuchen


Es war einmal vor langer Zeit eine Prinzessin namens Claudia, die vom Backen überhaupt keine Ahnung hatte. Anstatt frisch gebackener Kuchen aß sie also Kuchen aus dem Supermarkt  - besonders gerne Zitronenkuchen. Jahre später, als sie endlich backen gelernt hatte (und verstanden hatte, dass Käfigeier in den Supermarkt-Kuchen ziemlich uncool sind), sehnte sie sich aber so sehr nach genau diesem Zitronenkuchen. An einem schönen Samstagnachmittag zauberte die Prinzessin darum den perfekten veganen Zitronenkuchen. Und wenn sie nicht gestorben ist, dann ist der Kuchen schon längst aufgegessen, und der Prinz hat vielleicht auch ein Stückchen bekommen.


War das nicht eine schöne Geschichte? Noch schöner ist, dass ich euch das Rezept mitgebracht habe für eben diesen Zitronenkuchen, und der ist wirklich märchenhaft gut - mit einem wunderbar feinem Zitronengeschmack, ganz viel Saftigkeit dank des leckeren Vanille-Sojajoghurts und der perfekten flaumig-zarten Konsistenz. Hach. Perfekt zu einer großen Tasse Tee oder einem veganen Cappucino. Am besten schmeckt der Kuchen dick mit Staubzucker bestreut - aber wer noch mehr Zitronenbums haben möchte, glasiert ihn mit 100 Gramm Staubzucker, den ihr mit 2- 3 EL Zitronensaft verrührt.
Wer besonders nett ist, teilt den Kuchen mit lieben Menschen, zum Beispiel bei einem gemütlichen Brunch oder auf dem Ostertisch  - ja, es wird Frühling!


Zitronen-Joghurt-Kuchen

Achtung: Dieser Kuchen ist zwar unglaublich lecker, aber kein Anfänger-Kuchen! Ihr müsst genau messen und arbeiten. Für Anfänger empfehle ich euch lieber meinen Karottenkuchen.

250 Gramm Mehl
2 TL Backpulver (ca. 10 Gramm)
1/2 TL Natron (ca. 3 Gramm)
1/4 TL Salz
130 Gramm Zucker
1 Packung Bourbon-Vanillezucker
200 Gramm Vanille-Sojajoghurt
50 ml Sojamilch
2 kleine Bio-Zitronen, gewaschen
80 ml Öl
Reichlich Staubzucker (Puderzucker) zum Servieren

Eine Brotbackform (ca. 30 cm) mit Backpapier auslegen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Von den beiden Zitronen die Schale abreiben und den Abrieb beiseite stellen. Die Zitronen auspressen und den Saft mit der Sojamilch vermischen. Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zucker miteinander verrühren. Gemeinsam mit den restlichen Zutaten in einer Küchenmaschine oder mit einem Mixer auf niedriger Stufe zu einem glatten Teig rühren - es sollte sich ein schöner Teig gebildet haben, ihr sollt den Teig aber nicht minutenlang wie Brot rühren, das ist zu viel des Guten. Den Teig in die Form streichen und bei 180 Grad etwa 35 - 45 Minuten backen, bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Kuchens gestochen, sauber wieder herauskommt. Komplett auskühlen lassen und dann erst mit Staubzucker bestreuen und genießen.

11. Februar 2015

Vegane Blondies

In meiner Teenager-Zeit hatte ich Freude an Haarfarben. Ich war rot, ich war brünett, und ich war auch blond. Ich fand rot damals natürlich total toll, brünett war auch schön, aber blond... blond gefiel mir nicht. Das lag vermutlich daran, dass vor 15 Jahren der Trend, gefärbte blonde Haare mit dichten dunklen Augenbrauen zu kombinieren, noch nicht wirklich angekommen war. Ich sah leider nicht aus wie eines der Supermodels, die den Look heute so eindrucksvoll tragen, sondern eher wie ein erschrockener Uhu. Außerdem hat mich der ständige dunkle Ansatz immer gestört - und nein, auch das war damals noch nicht hip. Jedenfalls habe ich mich als Blondine nie wirklich wohl gefühlt. Schade eigentlich, denn Blondinen sagt man ja nach, dass sie mehr Spaß haben.


Da ich den Blondinen ungern den ganzen Spaß alleine überlasse, habe ich zumindest Blondies gebacken. Ich wollte Brownies, aber anders... da kamen die Blondies gerade recht! Blondies sind wie Brownies, nur in hell - also ohne Kakaopulver, dafür mit Vanille und süßem braunen Zucker, aber ebenso wie die dunkle Schwester saftige Happen, die perfekt zu etwas Eiscreme oder einem Glas Mandelmilch passen. Weil es ohne Schokolade aber irgendwie auch nicht geht, durften ein paar dunkle Schokotropfen hinein, die wirklich perfekt zum hellen Teig passen.


Seit Jahren bin ich übrigens, ganz wie es meinem Hippie-Herz entspricht, wieder bei meiner ursprünglichen Haarfarbe angelangt - aber eigentlich mehr aus Trägheit, da mich die ständige Färberei genervt hat. Doch egal, ob ich irgendwann doch noch zur Blondine werde oder nicht, Blondies esse ich trotzdem gerne. Sie sind mir sogar fast lieber als Brownies - so ist es eben mit den verführerischen Blondinen.


Blondies (8 - 10 Stück)

Für diese Form braucht ihr eine kleine eckige Backform (ca. 20  x 18 cm) oder auch eine Springform mit 22 cm. Falls eure Form sehr viel größer ist, könnt ihr das Rezept auch verdoppeln.

100 Gramm brauner Zucker
3 EL Öl
100 Gramm Sojajoghurt, natur
1 Vanilleschote, Mark ausgekratzt
170 Gramm Mehl
1 TL Backpulver
1/4 TL Salz
3 EL Sojamilch oder andere pflanzliche Milch
50 Gramm vegane Schokotropfen (oder gehackte Schokolade)

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine eckige Backform mit Backpapier auslegen, damit ihr die Blondies dann herausheben könnt.
Zucker, Öl, Sojajoghurt und Mark der Vanilleschote mit einem Schneebesen sehr gut verrühren, bis der Zucker beginnt, sich aufzulösen. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Die Zucker-Sojajoghurt-Masse dazugeben  und mit der Sojamilch zu einem glatten Teig rühren. Die Schokotropfen unterheben. In die Form streichen und bei 180 Grad etwa 16 - 20 Minuten backen, bis ein Zahnstocher, in den Teig gestochen, sauber wieder herauskommt - die Blondies sollen aber nicht zu lange gebacken werden. Nach dem Auskühlen in Stücke schneiden.

4. Januar 2015

Peanut Butter Pie

Mein erster Artikel im Jahr 2015 - Kinder, wie die Zeit vergeht! 2014 war ja schon so aufregend, und 2015 fängt für M und ich auch gleich mit einer Reise an - aber mehr dazu später! Ich weiß, für viele von euch beginnt das Jahr mit guten Vorsätzen wie gesünder zu essen, ein paar Kilo abzuspecken... falls ihr derlei tapfere Vorsätze habt, ich würde euch empfehlen, jetzt nicht weiterzulesen. Es gibt gar nichts zu sehen, nein, nein!


An Silvester kam uns ein guter Freund besuchen, der recht wenig vegan isst, und da musste natürlich besonders das Dessert bombastisch sein. Da ich sehr gerne Pie esse, aber viel zu selten welchen mache, entschied ich mich dann für einen Peanut Butter Pie - knusprige Kruste aus Keksen, weiche Erdnussbutter-Füllung und ein wenig Schokolade oben drauf. Ein Wort, das dieses Dessert beschreibt: Lecker. Ein zweites: Mächtig. Aber wer mutig ist (und wir waren es!), serviert den Pie auch noch mit etwas Schokosauce - mächtig lecker! Wir waren jedenfalls begeistert, und wenn ihr jemanden sehr beeindrucken wollt, dann gelingt euch das sicher  mit dieser Erdnussbutter-Verführung, die zum Glück einfach herzustellen ist!


Peanut Butter Pie

Für die Kruste:
200 Gramm vegane Kekse eurer Wahl (z. B. Karamellkekse von Lotus, Oreos, Sandwich-Kekse von Plural)
60 Gramm pflanzliche Margarine, geschmolzen

Für die Füllung:
400 Gramm Seidentofu
300 Gramm Erdnussbutter ohne Stücke (am besten leicht gesalzen)
50 Gramm Staubzucker / Puderzucker
1 Vanilleschote, Mark ausgekratzt

Für das Topping:
70 Gramm Zartbitterschokolade
3 - 4 EL Sojamilch
vegane Schokotropfen

Eine Springform (24 cm) am Boden mit Backpapier auslegen und an den Seiten sehr gut einfetten. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Die Kekse in einer Küchenmaschine oder in einem Mixer zu sehr feinen Brösel verarbeiten, dann in einer Schüssel mit der geschmolzenen Margarine sehr gut vermischen. Die Masse mit den Fingern fest in die Form drücken, dabei auch einen etwa 1 cm hohen Rand ziehen. Bei 180 Grad etwa 10 bis 15 Minuten backen, bis die Keksmasse etwas fester geworden ist. Dann komplett auskühlen lassen.
Für die Füllung die Erdnussbutter kurz erwärmen, damit sie sich leichter vermischen lässt. Dann alle Zutaten für die Füllung in einer Küchenmaschine oder einem Mixer sehr gut miteinander vermixen, bis eine cremige Masse entstanden ist. In die erkaltete Kruste leeren und eine Stunde kühl stellen.
Für das Topping die Schokolade mit der Sojamilch sehr vorsichtig erwärmen, bis die Schokolade flüssig genug ist, um sie auf dem Pie zu verteilen. Vorsichtig auf der Füllung verteilen, dabei einen kleinen Rand lassen und einige vegane Schokotropfen in die Mitte streuen. Mindestens drei Stunden, am besten über Nacht, kalt stellen. Mit Schokoladensauce servieren - mhmmmm!

10. Dezember 2014

Zwei Rezepte aus "Vegan für Naschkatzen" - und ein Gewinnspiel!

Seit "Vegan für Naschkatzen" im Kneipp-Verlag erschienen ist, wurde ich oft gefragt, wie es ist, ein Buch geschrieben zu haben. Ich muss sagen: Das Gefühl, sein eigenes Buch im Geschäft zu sehen, ist schon ziemlich toll. Aber wisst ihr, was noch toller ist: Wenn mir Leute davon berichten, dass sie Rezepte aus meinem Buch nachgebacken haben! Ich bin dann sowohl stolz auf sie als auch ein kleines bisschen auf mich. Denn ein Buch zu schreiben ist nicht nur lustig: Klar, die kreative Phase, in der mir rund um die Uhr neue Rezepte einfallen, die dann in süße Köstlichkeiten verwandelt werden wollen, das ist toll. Anstrengend wird es dann in der zweiten (oder dritten oder vierten) Runde, wenn ich versuche, mein Ergebnis vom ersten Mal zu wiederholen - immerhin sollte ja jeder das Rezept nachmachen können! Dann rätsle ich darüber, warum in einen Kuchen kein Öl hineinkommt, oder warum ich keine Mengeangabe beim Mehl aufgeschrieben habe, oder was zum Geier das Gekritzel da unten in der Ecke heißt. Dann ist der Punkt erreicht, wo es keinen Spaß mehr macht, sondern alles anstrengend wird, und dann folgen auf Kreativität und zuckerinduzierten Enthusiasmus schlussendlich irgendwann die Frustration und die Tränen, und gelegentlich auch Blut (von meiner Gemüseraspel). Aber ich höre jetzt auch schon auf, hier herumzujammern, denn ich mache es ja schließlich gerne - und ich möchte sichergehen, dass ich euch alle Rezepte mit dem gewohnten Totally Veg! Gütesiegel liefern kann, damit für alle auch die ersten süßen veganen Verlockungen wirklich gelingen. Wenn ihr nun neugierig seid, ich habe hier über das Buch und den Inhalt berichtet, und hier könnt ihr es auch direkt bestellen. Kaufen kann man es überall, wo man Bücher bekommt und am besten auch gleich als Weihnachtsgeschenk verwenden für die Eltern, den Freund, die nette Arbeitskollegin, die Chefin... gut, ich höre jetzt auf damit.

♥♥♥♥

Natürlich habe ich auf meine treuen Leserinnen und Leser nicht vergessen, und ich verlose hiermit ein (wenn ihr wollt) signiertes Exemplar. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist, mir in den Kommentaren zu verraten, warum ausgerechnet ihr das Buch gewinnen solltet! Dafür habt ihr bis Mittwoch, 17.12., 12:00 Mittag, Zeit. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird dann ausgelost und hier am Blog verkündet! Bitte achtet in den Kommentaren darauf, dass ihr einen Namen oder ein eindeutiges Pseudonym hinterlasst, damit ich euch dann auch identifizieren kann. Der oder die Gewinnern sollte sich dann bis 19.12. bei mir melden - dann trage ich das Päckchen so schnell wie möglich zur Post, damit es vielleicht sogar noch unter dem Weihnachtsbaum liegt!

Tadaaa: Die hoffentlich glückliche Gewinnerin ist Angel-Isis (das Los hat entschieden), die sich hoffentlich über den Preis freut! 

♥♥♥♥


Damit alle anderen, die nicht gewinnen, aber auch etwas davon haben, ich habe ein Goodie für euch: Zwei Rezepte aus "Vegan für Naschkatzen", die sich perfekt für einen gemütlichen weihnachtlichen Brunch eignen!


Peanut Butter Pancakes (für 3 - 4 Portionen)

Eine ordentliche Portion Erdnussbutter macht diese Pancakes zu einer besonderen Leckerei. Wer mag, serviert sie mit Bananen und denkt dabei an Elvis Presley, der Erdnussbutter liebte.

4 EL Mandelsplitter
270 ml Sojamilch
1 TL Essig
150 g Mehl
2 1/2 TL Backpulver
1 Pkg. Bourbon-Vanillezucker
3 EL brauner Zucker
1/4 TL Salz
150 g Erdnussbutter / Erdnussmus
Etwas Öl zum Braten

Zum Anrichten:
Agaven- oder Ahornsirup

Eine Pfanne erhitzen (ohne Öl). Die Mandelsplitter hineingeben und rösten, bis sie goldgelb sind. Aus der Pfanne nehmen. 
Sojamilch mit Essig vermischen und kurz beiseitestellen. Mehl, Backpulver, Zucker und Bourbon-Vanillezucker und Salz gut vermischen. Die Erdnussbutter leicht erwärmen (z. B. in der Mikrowelle) und dann unter die Sojamilch mischen und gut verrühren. Die Milch zum Mehl hinzugeben und zu einem glatten Teig verrühren. 
Eine beschichtete Pfanne auf niedriger bis mittlerer Hitze mit wenig (oder gar keinem) Öl erhitzen. Eine Schöpfkelle des Teigs in die Pfanne geben und einen Deckel daraufgeben. Der Pancake sollte gewendet werden, wenn der Rand fest aussieht, er aber in der Mitte noch dickflüssig ist. Kurz auf der anderen Seite braten, dann auf einen Teller setzen und mit dem restlichen Teig weitermachen. Die Pancakes mit den gerösteten Mandeln bestreuen, Sirup daraufgeben und servieren.


Scones mit Cranberrys (für 8 Stück)

Buttrig, weich und krümelig ... perfekt für das Sonntagsfrühstück! Anstatt Cranberrys kann man auch Rosinen, Nüsse, oder Schokotropfen verwenden. Wie so vieles im Leben schmecken sie am besten, wenn sie ganz frisch sind.

120 ml Sojamilch
1 EL Essig
250 g Mehl
60 g Zucker
1 Pkg. Bourbon-Vanillezucker
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
100 g pflanzliche Margarine, kalt
100 g getrocknete Cranberrys
1 EL Sojamilch
1 EL (brauner) Zucker

Ofen auf 200 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Die Sojamilch mit dem Essig mischen und beiseitestellen. Mehl, Zucker, Bourbon-Vanillezucker, Backpulver, Natron und Salz in einer Schüssel vermischen. Die Margarine in kleine Stücke schneiden und hinzufügen. Mit den Händen alles zu einem krümeligen Teig verkneten. Sojamilch-Essig-Mischung hinzufügen und zu einem Teig verrühren (sollte der Teig zu trocken sein, noch 1–2 EL
Sojamilch hinzugeben). Die Cranberrys unterheben.
Die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen, den Teig dort einige Male durchkneten. Dann zu einem Kreis formen (etwa 2–3 cm dick) und in 8 Stücke (Tortenecken) schneiden. Mit genug Abstand auf das Backblech legen, mit 1 EL Sojamilch bestreichen und mit 1 EL Zucker bestreuen. Bei 200 °C etwa 12–14 Minuten backen (oder so lange, bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Scones gestochen, sauber
wieder herauskommt). Wer mag, serviert sie mit etwas Margarine und Marmelade.
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