9. Juli 2015

Gesunde vegane Waffeln!

Wer mich kennt, der weiß, dass ich von Vollkorn-Bäckerei nicht besonders viel halte. Klar, es gibt einige Rezepte, die wirklich ganz gut sind, aber bei den allermeisten Muffins und Kuchen, die ich in Vollkorn-Version probiert habe, überwiegt für mich einfach der Geschmack und die Konsistenz von Brot - das ist nicht das, was ich von einem Dessert erwarte. Im besten Fall schmeckt es nur fast wie das gesunde Original, im schlimmsten Fall möchte ich gar keinen zweiten Bissen davon haben. Und seien wir uns ehrlich: Ein Dessert ist ein Dessert ist ein Dessert, und es wird nicht zu Brokkoli werden, egal, wieviele gesunde Zutaten ich hineingebe. 


So, jetzt kommt das "Aber", weil ich mir so gerne selbst widerspreche: In einigen Fällen kann ein gewisser Anteil an Vollkornmehl wirklich gut sein, weil es die Konsistenz verändert. Das beste Beispiel sind diese Waffeln. Ich esse Waffeln gerne knusprig und hier ist der hohe Anteil an Vollkornmehl vorteilhaft. Das bisschen weiße Mehl macht sie doch fluffig genug - Leinsamen sorgen zusätzlich für ein paar Nährstoffe, und dank Agavensirup kommen die Waffeln auch ohne Zucker aus. Aber das Wichtigste ist natürlich: Die Waffeln schmecken köstlich, sind angenehm knusprig und eignen sich perfekt zum Frühstück! Natürlich sind sie nur dann gesund, wenn man sie nicht in Schokoladensauce ertränkt und dann mit Staubzucker bedeckt, wie mein lieber Mann sie zu verspeisen pflegt.


Gesunde vegane Waffeln (ca. 7 Stück)

230 ml Sojamilch
1 TL Essig
2 EL Leinsamen, gemahlen
4 EL Wasser
100 Gramm Dinkelvollkornmehl
50 Gramm weißes Mehl
3/4 TL Backpulver
1/2 TL Salz
1/2 TL Zimt
1 EL Öl
3/4 EL Agavensirup (oder mehr, nach Geschmack)
Mark einer Vanilleschote

Sojamilch und Essig vermischen und beiseite stellen. Gemahlene Leinsamen und Wasser sehr gut verrühren und ebenfalls beiseite stellen. In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Zimt vermischen. Dann das Öl, Agavensirup, Mark der Vanilleschote, Sojamilch und Leinsamen hinzugeben und zu einem glatten Teig rühren. Etwa 10 Minuten rasten lassen und in der Zwischenzeit das Waffeleisen vorheizen. Dann das Waffeleisen gut einfetten, eine Schöpfkelle Teig auf das Waffeleisen geben und einige Minuten backen, bis nur mehr wenig Dampf vom Waffeleisen aufsteigt - dann sind die Waffeln fertig. Das Waffeleisen übrigens eher auf höherer Hitze einstellen, ansonsten kleben Waffeln zu leicht an, und das Waffeleisen auch vor jeder Waffel mit etwas veganer Margarine oder Öl einpinseln.

Kommentare:

  1. Oh, *schleck*, die sehen toll aus. Blöd nur, dass ich kein Waffeleisen hab. Die kann man doch sicher auch in der Pfanne rausbacken, oder?

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    1. Hm, das Schöne an den Waffeln ist dass sie so knusprig werden im Waffeleisen... Ich denke nicht, dass man das in der Pfanne auch so gut hinbekommt. Aber ein Waffeleisen ist die Investition wert 😉

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  2. Hört sich gut an!
    Das Rezept wird gleich mal gemopst und am WE ausprobiert!

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