24. Mai 2012

Wie man ein schnelles, beeindruckendes Gemüsegericht zaubert

In letzter Zeit... puh, wenn der Tag doch 25 Stunden hätte! Am Wochenende habe ich mit einer sehr lieben und engagierten Kollegin den Vegan Bake Sale in Salzburg organisiert, wo wir dann auch den gesamten Sonntag mit veganen Kuchen-Verkaufen für den guten Zweck verbrachten. Mehr darüber im nächsten Artikel, aber ich kann euch schon verraten: Es war lustig, ein voller Erfolg und wir haben auch ordentlich Spenden eingenommen!

Zwischen Bake Sale, den nahenden Deadlines auf der Uni, Geburtstagen von Familienmitgliedern und Polterabenden bleibt wenig Zeit für "richtiges" Kochen. Manchmal muss es eben schnell gehen, und am besten sollte es auch noch gesund sein. Oh, und ziemlich gut schmecken, das wäre auch toll.

Auftritt Ofengemüse. M und ich machen es seit Jahren, und besonders zur Spargelsaison packen wir dieses Gericht gerne aus, denn ich schwöre, es gibt nichts Besseres als geschmorten Spargel! Obwohl, wenn ich darüber nachdenke: Der Zwiebel aus dem Ofengemüse ist auch ziemlich fein, der wird nämlich süß und zart durch das Schmoren im Ofen...mhm.
Was ich am Ofengemüse so liebe, ist, dass man das Gemüse nur in grobe Stücke schneiden muss - feines Schneiden ist ohnehin nicht meine Stärke. Während es im Ofen ist, kann man irgendetwas anderes machen, wie eine Kuchenliste für den Bake Sale schreiben, einen Blog-Artikel posten, oder die Zehennägel in Lila lackieren. Und: Ofengemüse schmeckt auch noch ziemlich beeindruckend - eine richtig raffinierte Beilage wird es zu Couscous, Quinoa oder Reis, oder auch zu einem pfiffigen Hauptgericht in einem Nudelsalat  oder in Risottoreis.
Es ist im Prinzip gar kein richtiges Rezept, bloß ein Haufen Gemüse und etwas Flüssigkeit, im Ofen weich gebrutzelt. Aber nachdem das hier ja ein anständiger Blog ist, der etwas für seine LeserInnen übrig hat, gibt es trotzdem ein Rezept. Ihr könnt jedes beliebige Gemüse (Paprika, beispielsweise) nehmen, nur die sehr harten Sachen, wie Kartoffeln, müsst ihr ein wenig vorgaren.


Ofengemüse
250 Gramm grüner Spargel, in groben Stücken
1 große Zwiebel, in groben Stücken
eine Handvoll Cherry-Tomaten,zerteilt
3 EL Olivenöl (oder Weißwein oder Gemüsebrühe)
2 EL guter Essig
Salz

Den Ofen auf 200 Grad Celsius vorheizen. Das Gemüse in einer Schüssel mit Öl und Essig mischen, gut salzen und in eine ofenfeste Form fülllen. Im Ofen etwa 30 - 45 Minuten garen, dabei etwa alle 10 oder 15 Minuten mal umrühren. Das Gemüse ist fertig, wenn der Spargel bissfest ist. Yum.

Kommentare:

  1. leckerschmecker!! das gibts bei mir auch oft. allerdings hau ich es dann direkt aufs backpapier :D

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  2. Oh ja, Ofengemüse ist wirklich der absolute Renner und einfach immer gut. Ich koche es auch sehr gern, allerdings kenne ich deine Variante mit Essig noch nicht, dass muss ich unbedingt testen. Ich nehme immer eine Mischung aus gutem Olivenöl, einer Kräutermischung und ab und an mit etwas Chilipulver. Das ist auch zum (natürlich veganen) Grillen der Hit.
    Liebe Grüße! :-)

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  3. Ein Klassiker. Hatten wir allerdings noch nie mit Spargel, muss ich mal probieren.

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  4. ich frage mich gerade warum ich noch nie auf die idee gekommen bin gemüse im ofen zu machen^^
    danke für das rezept

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  5. Hallo,
    bin gerade im Internet auf der Such nach leckeren Gemüsegerichten. Über Google bin ich auf diese Seite gekommen. Danke für die tolle Idee. Grüße, Flo.

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  6. Das war sehr lecker,
    ich habe die doppelte Menge gemacht und wir haben alles verdrückt!

    Ich liebe Ofengemüse und dies ist eine Variation die ich noch nicht probiert hatte.
    Danke!

    Ich habe die Spargelköpfe erst etwas später dazugetan, um sie zu schonen und damit sie knackiger sind.

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  7. Absolut geniales Essen! Egal welches Gemüse, alles rein und lecker!

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Ich freue mich immer sehr, von Euch zu hören! Vorschläge, Ideen, Lob, eine andere Meinung (respektvoll, please) - immer her damit!

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