1. November 2013

Meine vegane Halloween-Party 2013

Liebe Leserinnen und Leser, in letzter Zeit ist es etwas ruhig am Blog geworden. Das Leben außerhalb des Internets hat mich fest im Griff - aber keine Sorge, es wird weiterhin gebloggt werden, ich lebe auch immer noch mit Leidenschaft vegan, und das mit voller Kraft voraus!


Wie treue Leserinnen und Leser euch wissen, zählt Halloween zu meinen allerliebsten Feiertagen. Ich bin verrückt nach allem Gruseligen, ich liebe Nebel, Kürbisse, Herbstlaub und das goldene Licht im Oktober. An Halloween ist der Schleier zwischen dem Diesseits und dem Jenseits angeblich besonders dünn - und um das gebührend zu feiern, habe ich auch heuer liebe Freunde zu einem Halloween-Abend eingeladen.

 Das Werk einer lieben Freundin: Vegane Totenkopf-Torte!

Mittlerweile haben M und ich auch einiges an Halloween-Dekoration angehäuft, die wir großteils jedes Jahr wiederverwenden (ein heißer Tipp für gruselige Deko-Elemente ist übrigens Libro und Toys'R'us...). Unsere wirklich kleine Wohnung verwandelt sich Ende Oktober in ein Haunted House, voll mit Spinnweben, Blutspritzern und hämisch grinsenden Kürbissen.

  Unsere Tischdeko: Fast schon etwas zu eklig fand ich das Tischtuch im Stil von blutgetränkten Mullbinden...

 Für das Essen habe ich ein kleines Buffet aufgebaut mit unseren Party-Klassikern: Herzhafte Räuchertofu-Schnecken mit Blätterteig, Mini-Pizzen in Kürbis- und Geisterform (ausgestochen mit Keks-Förmchen), Erdäpfelkas und Rucola-Wraps. Das Beste: Meine liebe Freundin Elisabeth, die zwar nicht vegan lebt, aber gerne Neues ausprobiert, hat einen tollen veganen Nudelsalat komplett mit selbstgemachter veganer Mayonnaise mitgebracht und erklärte, dass das ja gar nicht schwierig sei: Liebe Skeptiker, habt ihr das gehört? Außerdem steuerte sie eine ganz tolle Schokoladentorte bei aus zwei Lagen von meinem einfachen Schoko-Kuchen, Brombeermarmelade, Schokoglasur und einem Marzipan-Totenschädel - mhmm!







Ihr seht also, richtig gruselig ist Halloween bei uns nicht, eher ziemlich gemütlich, köstlich und freundschaftlich. Aber wisst ihr, was echt unheimlich ist? Massentierhaltung. Babies, die die Milch ihrer Mütter nicht trinken dürfen. Kastration ohne Betäubung. Männliche Küken, die gleich nach dem Schlüpfen vergast werden. Schweine, die nie das Licht der Sonne sehen. An diesem Weltvegantag könntet auch ihr den wahren Schrecken dieser Welt die Stirn bieten: Go vegan!

Kommentare:

Ich freue mich immer sehr, von Euch zu hören! Vorschläge, Ideen, Lob, eine andere Meinung (respektvoll, please) - immer her damit!

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