13. Dezember 2010

Dreifach Schokoladige Super Cupcakes (Rudolph Edition)



Ihr habt Freunde, Bekannte, Familienmitglieder, die meinen, dass veganes Essen fad schmeckt? Dass Tofu die Ausgeburt des Bösen ist? Und dass man ohne Eier sowieso keinen anständigen Kuchenteig zustande kriegt? Bitteschön, Rache ist süß, und kommt in Form superschokoladiger Cupcakes daher. Diese leckeren Cupcakes werden jeden überzeugen, dass veganes Essen auch super-lecker und dekadent sein kann. Am besten behaltet ihr aber für euch, dass das Mousse aus Tofu gemacht ist, zumindest so lange, bis die Cupcakes aufgegessen sind. Und dann könnt ihr euer Bösewicht-Lachen lachen.

Perfekt für die Weihnachtszeit haben die Cupcakes von mir auch noch rote Nasen verpasst bekommen.
Viel Spaß beim Backen!

PS: Über Cupcakes freuen sich nicht nur Meckerer und Miesepeter, sondern ganz bestimmt auch wohlwollende Menschen und andere VeganerInnen sowieso!


Cupcakes (12 Stück) (aus "Vegan Cupcakes Take over the World" von Isa Chandra Moskowitz)

230ml Sojamilch
1 TL Apfelessig
150g Zucker
75ml Öl
1 TL Vanille-Extrakt, oder 2 Päckchen Vanillezucker
150g Mehl
40g Kakaopulver
1/2 Teelöffel Backpulver (ca. 2 Gramm)
3/4 Teelöffel Natron / Speisesoda (ca. 3 Gramm)
1/4 Teelöffel Salz

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. 12 Cupcake-Förmchen mit Papierförmchen auslegen. Die Sojamilch mit den Essig vermischen und ca. 5 Minuten beiseite stellen. Dann den Öl, Zucker, und den Vanille-Extrakt dazugeben und schaumig rühren. In einer zweiten Schüssel Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Natron und Salz vermischen und in zwei Portionen zu den flüssigen Zutaten geben. Mischen (mit der Hand, nicht mit dem Mixer!) bis keine großen Klumpen mehr zu sehen sind, einige kleine sind ok. Auf die Cupcakes-Förmchen aufteilen. 18-20 Minuten backen, bis ein Zahnstocher, in die Mitte hineingestochen, sauber wieder herauskommt.

Schokoladen-Mousse
170g vegane Zartbitter-Schokolade
170g Seidentofu
30ml Sojamilch
1/2 TL Vanille-Extrakt oder etwas Vanillezucker

Seidentofu, Sojamilch und Vanille-Extrakt in einem Mixer glatt mixen. Vorsichtig die Schokolade in einem Topf über sehr niedriger Hitze schmelzen. Zum Tofu geben, gut durchmixen, und über Nacht kühl stellen.

Dekorieren
Etwas vegane weiße Schokolade, geraspelt
Granatapfelkerne
Spritzbeutel

Die Cupcakes sehr gut (= komplett) auskühlen lassen. Das kalte Mousse in den Spritzbeutel füllen, und die Cupcakes damit aufdressieren. Mit geraspelter Schokolade bestreuen, zum Abschluss zwei Granatapfelkerne auf die Spitze setzen.

Kommentare:

  1. Das muss ich mal probieren. Bin zwar nicht so der Bäcker, aber ich möchte auch gerne mal ein Bösewicht-Lachen aufsetzen :-)

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  2. Welches Öl nimmst du denn? Im Original ist es ja Rapsöl, bin damit aber nicht so glücklich und nehme das nächste Mal, glaube ich Sonnenblumenöl.

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  3. Liebe/r Anonym, ich nehme Maiskeimöl. Das ist ziemlich geschmacksneutral. Ich glaube aber, dass die Sorte nicht so den Unterschied macht, du kannst also nehmen, was dir am besten schmeckt (oder eben was man nicht schmeckt...).

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  4. Hallo C,

    kurze Frage: Sind 150 g Mehl nicht etwas wenig? Beim Stracciatella-Muffin-Rezept (http://totallyveg.blogspot.co.at/2012/07/stracciatella-muffins-gesprenkelte.html) nimmst du nämlich auf eine ähnliche Menge Flüssigkeit 240 g Mehl.

    Die Stracciatella-Muffins sind übrigens top und auch die Triple-Schoko-Muffins hab ich schon nachgebacken (mit mehr Mehl halt, weil's mir zu flüssig vorkam). Kommen super an: "Was, die sind vegan? Hätte ich nicht gedacht! Die sind ja der Hammer." ;) Hehe ...

    LG Diana

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    1. Hallo C,

      keine Antwort? Mich würde das wirklich interessieren mit dem Mehl ... Ist der Teig echt so flüssig oder gehört mehr Mehl als 150 g rein?

      LG Diana

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    2. Liebe Diana, tut mir leid um die späte Antwort, aber bei den sehr alten Artikeln vergesse ich manchmal auf das zurückschreiben. Ganz sicher eine Antwort bekommst du unter der E-Mail Adresse totallyveg@gmx.at (steht auch auf der Kontaktseite).

      Jedenfalls: Wie oben steht, ist dieses Rezept aus einem amerikanischen Kochbuch. Dort sind die Mehlmengen meistens etwas knapper bemessen, und Cupcakes sollen ja eine schön glatte Oberfläche haben und keinen Hügel so wie Muffins. Darum füllt man sie auch nicht so voll wie die von Außerdem ist der Teig von Muffins ja etwas fester als der von Cupcakes. Lange Rede, kurzer Sinn: Das klappt. (Rezepte die nicht klappen finden übrigens auch den Weg auf den Blog nicht...)

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Ich freue mich immer sehr, von Euch zu hören! Vorschläge, Ideen, Lob, eine andere Meinung (respektvoll, please) - immer her damit!

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