24. Februar 2013

Vegane Reisetipps - Interview mit Linda, der Veltenbummlerin

Gerade wenn Frau Holle wieder einmal den Inhalt ihrer weichen Kopfkissen auf die Erde schüttelt, träume ich von Urlaub, suche mir Reisedestinationen heraus und versuche meiner Chefin zu sagen, dass ich im Sommer drei Monate lang nicht anwesend sein werde (gut, der letzte Teil wird vermutlich nicht eintreten). Ich bin mir sicher, dass es manchen von euch auch so geht, und mir hilft die Vorfreude auf einen Urlaub alltägliche Durststrecke zu überwinden - nichts mache ich lieber, als Hotels zu buchen, mich auf Besuche in bestimmten Restaurants zu freuen, Ausflüge vorzubereiten und in Reiseführern zu schmökern. 

Lovely Linda in Antigua, Paris, Dubai

Linda schreibt den gleichermaßen informativen wie unterhaltsamen Blog "V"eltenbummler - Vegan Verreisen. Darin berichtet sie nicht nur von ihren veganen Urlauben (glaubt mir, Linda kommt ganz schön herum!), man kann auch ihre Reise-Planungen mitverfolgen, regionale Rezepte nachkochen und Erfahrungen von Gast-BloggerInnen nachlesen (außerdem hat Linda auch noch eine Schwäche für TV-Serien, was ich sehr sympathisch finde!). Kurzum: Wer eine vegane Reise plant, der sollte bei Linda reinschauen. Und weil es so gut zu meiner Urlaubsplanung passt, bat ich Linda um ein paar Tipps für den perfekten veganen Urlaub:

Linda's veganer Bacon Burger in NYC, Cupcakes in London, feines Gemüse in Paris

Claudia: Wie bist du darauf gekommen, einen Blog zum veganen Verreisen zu schreiben?
Linda: Eigentlich war es gar nicht meine Idee. Nachdem ich in Paris war und so viele schöne Essensfotos bei Facebook hochgeladen hatte, haben einige meiner veganen Facebookfreunde mich darauf angesprochen, dass ich doch mal einen veganen Reiseführer machen sollte, z. B. als Blog. So etwas gab es ja auch in dieser Form in deutscher Sprache noch nicht und ich hatte sehr viel Zeit für die Internet-Recherche als Vorbereitung für Paris investiert. Warum also nicht meine Erfahrungen mit anderen teilen, wenn ich schon so viel Zeit für Urlaubsvorbereitungen aufgewendet habe?

Als ich Veganerin geworden bin, fand ich es sehr hilfreich, durch vegane Blogs an viele nützliche Infos zu kommen. Und auf diese Weise kann ich mich nun ein bisschen dafür revanchieren. Quasi frei nach dem Glücksprinzip; man hat mir geholfen und nun helfe ich anderen.

Wo warst du bisher überall vegan unterwegs?
Seit ich vegan lebe, war ich in Dubai, Paris, New York und in mehreren deutschen Städten. Jedoch habe ich davor schon einige Jahre fleischlos gelebt und da habe ich auch bereits einige Länder bereist wie z. B. Jamaika und die Insel Oahu (Hawaii).

Was war bisher der herausfordenste Ort für eine vegane Reise, und welcher war der einfachste?
Um ehrlich zu sein: Paris war anfangs eine harte Nuss. Leider empfinden es viele Franzosen als Beleidigung ihrer Esskultur, wenn man Sonderwünsche ausspricht (z. B. einen einfachen grünen Salat ohne Froschschenkel). Man wollte uns in einem Restaurant nicht mal nach Voranmeldung ein veganes Menü zubereiten. Es gibt in einem normalen Straßencafe auch keine Sojamilch. Man ist deshalb dort zu 100% auf vegetarische und vegane Locations angewiesen, was ziemlich viel Planung abverlangt. Man muss vorher genau überlegen, was man besichtigen möchte und findet dann heraus, welche Restaurants dort in der Nähe sind.

Dubai empfand ich dagegen als sehr angenehm, da viele arabische Gerichte schon per se rein pflanzlich sind und die Servicekräfte dort sehr kundenfreundlich sind. New York war aufgrund der Vielzahl der veganen Restaurants ein Traum, vor allem die Qualität ist nochmal eine ganz andere wie bei uns in Deutschland. Jedoch ist die Auswahl schon fast wieder zu groß, man hat wirklich die Qual der Wahl ;)

Wie sieht deine Reisevorbeitung in veganer Hinsicht aus?
Ich durchsuche das komplette Internet auf deutsch und englisch nach Reiseberichten anderer Veganer, außerdem schaue ich bei Happy Cow nach Restaurants und Cafes, die veganes Essen anbieten. In jeder landestypischen Küche finden sich außerdem vegane Gerichte, danach suche ich auch ganz gezielt vorher. Dann weiß ich Bescheid, wenn ich vor Ort die Speisekarte begutachte.

Ich kaufe mir auch noch ganz "old school" Bücher, zum einen allgemeine Reiseführer und dann noch spezielle vegane Ratgeber. Da gibt es z. B. den "Vegan Guide to New York City" für New York oder den "Vegan Travel Guide UK and Southern Ireland" für Großbritannien usw. Und zur Vorfreude auf den Urlaub schauen mein Mann und ich uns Filme an, die dort gedreht worden sind. Für New York war das "Kevin allein in New York" oder "Ghostbusters".

Wenn wir mit dem Flieger unterwegs sind, kläre ich noch mit der Fluggesellschaft ab, ob ich veganes Essen an Bord bekommen kann. Es empfiehlt sich immer, das vorher extra zu buchen. Eine Übersicht über Airlines, die das anbieten, findet man ebenfalls bei Happy Cow.

Was war am Anfang die größte Herausforderung bei veganen Reisen?
Eigentlich alles. Ich war erst drei Monate vegan, als der erste Urlaub anstand. Ich hatte noch nicht so viel Erfahrung und war froh, mich gerade in Deutschland ein bisschen auszukennen, wo und was ich einkaufen und essen kann. Und das ganze dann nochmal in einem Land, in dem man noch nie war und dessen Sprache ich nicht spreche, ist eine ganz andere Geschichte. Es war auch nicht so einfach, an manche Infos heranzukommen. Ich habe wirklich sehr viel gelesen, gelesen und noch mehr gelesen.

Was muss unbedingt in die vegane Reisetasche?
Das hängt ganz davon ab, was das Ziel ist. Aber die Vitamin B12-Zahnpasta von Sante habe ich eigentlich immer dabei und ein paar herzhafte Brotauftstriche, die nicht unbedingt gekühlt werden müssen, dann noch ein paar Fruchtriegel und Bonbons. Spreche ich die Sprache nicht, packe ich mir noch den Vegan Passport ein.

Was sind deine Traumdestinationen?
Ich würde sehr gerne nochmal nach Hawaii fliegen, dieses Mal aber nicht nur auf Oahu bleiben, sondern ein Inselhopping machen. Außerdem träume ich von Mexiko mit den tollen Kulturstätten der Maya und Azteken und den traumhaften Stränden. Zu einem guten Urlaub gehört bei mir nämlich eine Mischung aus Entdeckungsreise und Entspannung.

Abschließend, welchen Tipp kannst du uns veganen Weltenbummlern mit auf den Weg geben?
Habt Mut, Eure Komfortzone zu verlassen und neue Dinge auszuprobieren. Seid offen gegenüber Unbekanntem und Überraschungen, denn man kann auch bei sehr guter Vorbereitung nicht alles planen. Manchmal muss man sich eben einfach treiben lassen.

17. Februar 2013

Vegane Phở - Vietnamesische Nudelsuppe

Eine neue Arbeitskollegin kommt aus Vietnam und hat uns vor kurzem mit ihrer Kochkunst beglückt. Netterweise gab es für mich als Veganerin ein eigenes Gericht, knusprige Nudeln mit Gemüse, die wirklich ausgezeichnet waren. Aber während ich meine Nudeln aß, beäugte ich trotzdem etwas neidisch das Essen der anderen: Phở. Phở ist im Prinzip ein vietnamesischer Nudeltopf, dessen wichtigste Zutat eine kräftige, aromatische Brühe ist, die dann mit breiten Reisnudeln, knackigem asiatischem Gemüse, frischen Kräutern und Chilli-Sauce serviert wird. Ich liebe herzhafte Suppen - nichts finde ich besser, als das Essen mit einem Löffel zu schlürfen. Dummerweise gab es für mich ein großes Hindernis, das mich von diesem Phở-Erlebnis abhielt: Die Suppe bekommt ihren Geschmack durch Rindfleisch und, ja, auch Rinderknochen - nichts also, was ich gerne serviert bekommen würde.



Die Vorstellung dieser köstlichen Suppe blieb mir aber im Gedächtnis, und ich beschloss, sie nachzukochen. Da das Fleich doch viel Aroma abgibt, tüftelte ich einige Zeit an dem Rezept für die Brühe, immerhin ist sie das Kernstück jeder guten Phở. Viele Gewürze, Suppengemüse und als besondere Note getrocknete Shiitake-Pilze verleihen aber der Brühe nun die herzhafte Note, die ich gerne haben wollte. 



Aufwendig ist Phở nicht zu kochen, ihr braucht nur die passenden Gewürze (die ich empfehle, aus dem Asialaden zu kaufen) und ein wenig Zeit, um die Brühe köcheln zu lassen - aber da die Brühe am nächsten Tag fast besser schmeckt, lässt sie sich sehr gut vorbereiten.
Phở ist genau das richtige Essen, um eure Gäste mit den exotischen Aromen zu beeindrucken - aber Vorsicht, zu einem romantischen Dinner würde ich sie nicht servieren, da man Phở fast nicht ohne Schlürfen essen kann.


Vegane Phở (3 Portionen)

Brühe
1 EL Öl
1 ½ EL Koriandersamen, leicht zerstoßen
2 TL Cuminsamen, leicht zerstoßen
1 TL Fenchelsamen
3 Stück Sternanis
1 Zimtstange
80 Gramm Karotten, geschält, in groben Scheiben
50 Gramm Sellerie, geschält, in groben Würfeln
30 Gramm Lauch, gewaschen, in grobe Ringe geschnitten
30 Gramm Peterwurzen (oder mehr Sellerie), geschält, in groben Stücken
1 kleine Zwiebel, geschält, geviertelt
8 Zehen Knoblauch, geschält, halbiert
10 Gramm Ingwer, geschält, in groben Scheiben
8 Gramm getrocknete Shiitake-Pilze (kurz abgewaschen)
1,6 Liter Wasser
1 - 1 1/2 TL Salz
3 EL Sojasauce (oder mehr nach Geschmack)
2 ½ TL braunen Zucker
10 Gramm frischer Koriander (inkl. Stiele)

Einlage
250 Gramm breite Reisnudeln (oder mehr, wenn ihr auf Nudeln steht)
180 Gramm Baby Pak Choy
1 EL Öl
200 Gramm Räuchertofu
Pro Teller eine Handvoll Sojasprossen (Mungobohnensprossen)
Frischer Koriander

Zum Servieren
Frischer Koriander
Chillisauce (z. B. Sriracha aus dem Asialaden)
Limetten, geviertelt
Sojasauce

Öl in einem großen Topf erhitzen, Gewürze dazu geben und unter Rühren auf mittlerer Hitze anrösten, bis sie zischen und angenehm duften. Das Gemüse (Karotten, Sellerie, Lauch, Peterwurzen, Zwiebel, Knoblauch) und Ingwer dazugeben, zwei bis drei Minuten mitrösten. Dann mit Wasser aufgießen, getrocknete Shiitake-Pilze, Salz und Sojasauce dazugeben. Die Brühe mit Deckel zum Kochen bringen, dann Temperatur etwas verringern und für etwa eineinhalb bis zwei Stunden köcheln lassen. Nach 30 bis 40 Minuten den frischen Koriander hinzufügen und mitköcheln lassen.
Nach Ende der Kochzeit sollte das Gemüse sehr weich sein. Ein feinmaschiges Sieb über eine Schüssel legen, und die Brühe hineinleeren, um sie abzuseihen. Das Gemüse mit einem Löffel im Sieb gut auspressen, damit das ganze Aroma in die Brühe fließt.
Reisnudeln nach Packungsanleitung gar kochen, abgießen, abschrecken und beiseite stellen. Baby Pak Choy waschen, in Stücke schneiden, dabei die Blätter zur Seite legen. Räuchertofu halbieren und in dickere Streifen schneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, den Räuchertofu von beiden Seiten knusprig anbraten. Kurz die Stiele des Pak Choy hinzufügen, ein bis zwei Minuten mitbraten, dann die Blätter dazugeben, bis sie leicht zusammengefallen sind.
Zum Anrichten die Reisnudeln in einen tiefen Teller geben, darauf kommt etwas Tofu und Pak Choy, eine Handvoll Sojasprossen und frischer Koriander. Die sehr heiße Suppe darüber schöpfen, sofort mit Stäbchen und einem Löffel servieren, dazu Limetten, scharfe Chillisauce und mehr Sojasauce reichen.

10. Februar 2013

Be My Vegan Valentine! Einfache Ideen für den Valentinstag

Ja, ich weiß: Der Valentinstag ist von der Blumen-, Grußkarten- und Pralinen-Industrie erfunden worden, um alle in einer Beziehung lebenden Menschen in den Kaufwahn und alle Singles gezielt in Depressionen zu stürzen. Aber: Man muss den Valentinstag nicht so begehen, wie es einem vorgelebt wird, und kann durchaus auf Kuhmilchschokolade und Plüschherzen "made by children in China" verzichten. Stattdessen könnte man am Valentinstag vegane Köstlichkeiten auftischen - und jeden Feiertag, bei dem veganes Essen involviert ist, finde ich feiernswert. Darum hier einige Ideen als Überraschung für eure Freunde, Freundinnen, Männer, Frauen - oder einfach für euch selbst, denn ihr habt es euch verdient. Und weil es im Alltag schon stressig genug ist, lassen sich alle Rezepte mit wenigen Zutaten und in kurzer Zeit zubereiten.


Der Klassiker auf meinem Blog, und er ist geeignet für alle - von Backunerfahrenen bis hin zu Profi-Konditoren. Einfacher wird es nicht - köstlicher aber vermutlich auch nicht. Schmeckt besonders mit veganer Schlagsahne, Schokoladensauce oder, passend zum Valentinstag, in Herzform gebacken.


Soft-Cake Kuchen
Habt ihr auch ein Übermaß an Bio-Orangen daheim? Dann verwandelt sie in diesen leckeren Soft-Cake Kuchen: Denn nichts sagt "Ich liebe dich" wie Schokolade und Orangen.


Chocolate Chip Coconut Cookies
Einfach zu backen und schnell fertig, schmecken sie am besten noch warm aus dem Ofen. Oder portioniert, mit einer bunten Schleife als Geschenk für einen lieben Menschen.


Schneller und simpler geht es kaum: Apfelkuchen, der trotzdem Eindruck schindet, und auch an einem kalten Februar-Tag am besten mit Soja-Vanilleeis schmeckt.


Weil Pralinen nicht immer gekauft werden müssen: Mit ganz wenigen Zutaten lassen sich süße Schoko-Erdnuss-Verführungen herstellen.


Artischocken-Dip
Weil es nicht immer süß sein muss: Wie wäre es mit einem Picknick am Wohnzimmer-Teppich? Mit einem Glas Wein und pikanten Snacks, wie diesem Artischocken-Dip.


Ebenso für das Indoor-Picknick eignet sich dieser wunderbare österreichische Aufstrich, der am allerbesten auf gutem Schwarzbrot schmeckt - und, ihr habt es erraten, einfach zuzubereiten ist.

Und weil bald Valentinstag ist, und ich meine Leserinnen und Leser liebe, gibt es etwas zu gewinnen: nu3, ein Online-Versand für allerlei gesunde Goodies - auch auf Facebook - ist so nett und hat uns ein tolles veganes Valentins-Paket zusammengestellt, das Stunden zu zweit oder auch alleine noch schöner macht. Mit dabei: Körperöl von Lavera, Goji-Beeren, Ombar, und Lovechock in zwei leckeren Sorten.


Wie kann man dieses hübsche Paket gewinnen?
1. Verrate uns auf der Facebook-Seite von Totally Veg!, wie dein perfekter Valentinstag aussieht - mit wem, wie oder überhaupt ganz abgeschafft? (Kommentar auf Facebook unter dem Gewinnspielfoto - siehe oben)*
2. Einsendeschluss ist der 14. Februar 2013 - der Gewinner oder die Gewinnerin wird ausgelost und sowohl auf Facebook als auch hier in diesem Artikel bekanntgegeben. Nachdem ihr mir dann eure Adresse mitgeteilt habt, verschickt nu3 dann euer Paket!
3. Wer ein bisschen Liebe zeigen möchte, besucht die Facebook-Seite von nu3.de!

*Für diejenigen unter euch, die keine Fans von Facebook selbst sind, könnt ihr auch ein E-Mail schicken an totallyveg@gmx.at, Betreff: Gewinnspiel

1. Februar 2013

Sommer-Sehnsucht-Torteletts mit Kirschen und Pudding

Ich bin eine Herbst-Freundin. Aber in den letzten Jahren habe ich mich doch sehr mit dem Sommer angefreundet. Und das ewige Grau im Winter, die fünfzehn Lagen Stoff am Körper, die Salzränder auf meinen neuen schicken Stiefeln und die ewig rinnende Nase stören mich dann doch. Ich sehne mich nach lauen Abenden im Gastgarten, nach Wassermelone, großen Sonnenbrillen, meinem Fahrrad und nach Planschen im See. Kurz: Sommer soll es bitte werden, aber flott.


Weil ich die wärmere Jahreszeit vermisse, wollte ich ein einfaches Dessert zubereiten, das mich an den Sommer erinnert. Torteletts mit Kirschen und Pudding sollten es werden, ein sehr simples und schnelles Dessert, da man die veganen Torteletts fertig im Bio-Markt kaufen kann und nur noch belegen muss.


Natürlich fehlt von Kirschen momentan momentan jede Spur. Darum wanderten ihre Kolleginnen aus dem Glas in meinen Einkaufswagen, die in diesem Rezept auch sehr gut schmecken - noch besser sind natürlich selbst eingemachte! Und während ich meine Torteletts esse, stille ich meine Sehnsucht nach warmen Wetter und freue mich doch wieder über meine gemütlichen Kuschelsocken und faule Abende mit Winter-Wohlfühlessen.



Sommer-Sehnsucht-Torteletts

7 vegane Torteletts (aus dem Biomarkt oder Reformhaus)
1 Packung Vanillepudding-Pulver (zum Zubereiten: Sojamilch und Vanillezucker)
200 Gramm abgetropfte Kirschen oder Weichseln aus dem Glas (oder frische Kirschen*)
4 - 5 EL Saft von den Kirschen
10 Gramm Maisstärke
etwas Vanillezucker
Spritzer Zitronensaft
 mehr Kirschen zum Dekorieren

Den Pudding nach Packungsanleitung vegan zubereiten (funktioniert üblicherweise mit 500 ml Sojamilch und Zucker). Klarsichtfolie direkt auf den Pudding legen, damit sich keine Haut bildet, und etwas abkühlen lassen. 
Kirschen grob zerstampfen, mit dem Saft mischen und auf dem Herd mit etwas Vanillezucker und einem Spritzer Zitronensaft aufkochen lassen. Maisstärke mit etwas mehr Kirschsaft oder Wasser in einer extra Schüssel flüssig verrühren und zu den Kirschen geben. Unter Rühren köcheln lassen, bis die Kirschen eingedickt sind. Noch warm auf die Torteletts verteilen (etwa 1 - 2 EL pro Tortelett). Den Pudding, ebenfalls noch warm (er sollte aber schon etwas fest geworden sein), darüber löffeln. Jedes Tortelett mit einer Kirsche dekorieren und etwa zwei Stunden ziehen lassen.

*Für frische Kirschen: 200 Gramm Kirschen abwaschen, entsteinen, und am Herd mit etwas Wasser, etwa einem Päckchen Vanillezucker (nach Geschmack mehr süßen) und einem Spritzer Zitronensaft aufkochen lassen. Dann wie oben die Maisstärke hinzufügen und weiter im Text!
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