12. Februar 2017

Vegane Zimtschnecken - mit Vollkorn, ohne Fett

Die Zimtschnecken auf meinem Blog sind seit Jahren ein richtiger Hit und haben sogar Platz in meinem Buch gefunden. Aber natürlich entwickeln sich Geschmäcker weiter und ich habe beschlossen, dass es Zeit wird für eine neue Version der Zimtschnecken, Zimtschnecken 2.0 also. Ich versuche seit einigen Wochen, etwas gesünder zu essen und auch Fett einzusparen. Aus diesen Bemühungen sind diese neuen Zimtschnecken entstanden, die ohne Margarine oder Öl auskommen, mit einem Teil Vollkornmehl gebacken werden und wirklich einfach fabelhaft schmecken! Ich finde sie ein perfekt für ein gemütliches Frühstück am Wochenende, bei dem man danach nicht sofort ein Nickerchen braucht. Wir haben sie ohne Glasur gegessen und sie haben ausgezeichnet geschmeckt, wer möchte, kann die Zimtschnecken auch noch mit Staubzucker oder einer Zuckerglasur verzieren.



Zimtschnecken 2.0

150 Gramm Vollkornmehl (am besten Dinkel)
170 Gramm Dinkelmehl
1/4 TL Salz
1 Packung Trockenhefe
1 EL Agavensirup (oder Ahornsirup)
180 ml warmes Wasser
2 - 3 EL Apfelmus
40 Gramm brauner Zucker
1,5 - 2 TL Zimt

Mehl, Salz und Hefe vermischen und mit Agavensirup und Wasser zu einem Teig rühren. In der Küchenmaschine etwa 5 Minuten kneten lassen (oder selbst Hand anlegen!), bis der Teig weich und seidig ist. In einer Schüssel mit einem leicht feuchten Tuch bedecken und an einem warmen Ort etwa 1,5 Stunden gehen lassen. Danach den Teig kurz mit der Hand durchkneten und auf einer (leicht!) mit Mehl bestreuten Flächen dünn ausrollen (etwa 0,5 cm dick). Braunen Zucker und Zimt vermischen. Das Apfelmus gleichmäßig auf den Teig auftragen und darauf die Zucker-Zimt-Mischung streuen. Den Teig der Breite nach vorsichtig und relativ fest einrollen und mit einem scharfen Messer in Schnecken schneiden. In eine Backform setzen und erneut 30 Minuten rasten lassen. Dann im Ofen bei 180 Grad 20 - 25 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt und unten durchgebacken sind. Am besten schmecken sie natürlich warm!


6. Februar 2017

Meine vegane Woche - 30.1. - 6.2. 2017


Montag
Auch diesen Sonntag habe ich brav für die nächste Woche vorgekocht - eine Gemüsesuppe mit Kichererbsen und extra Reis dazu. Daraus haben wir vier Portionen herausbekommen. Zwei Büro-Essen, über die ich mir keine Gedanken machen muss!


Dienstag
Dienstag ist Yoga-Tag ist Smoothie-Tag. Heute gab es einen großen grünen Smoothie mit Banane, Grünkohl, Kiwi und frisch gepresstem Orangensaft. Einziger Nachteil: Da ich den Smoothie recht spät trinke (erst so gegen halb 10, nach dem Yoga) und es doch eine ganze Menge Flüssigkeit ist, wandert man in der Nacht ins Badezimmer.


Mittwoch
Dieses Video von Kühen, die eine Schildkröte kennenlernen, hat mich zum Lachen gebracht. Es gibt einfach nichts Lustigeres als hüpfende Kühe!

Donnerstag
Auch diese Woche gab es wieder reichlich Kartoffeln, nach meiner neuen Lieblingsmethode zubereitet (schälen, in grobe Stücke schneiden, weich kochen und dann auf Backpapier im Ofen etwa 20 Minuten bei 190 - 200 Grad backen). Und ich finde es schade, dass es unsere bevorzugten Kartofferl nur im 2 Kilo-Sack gibt, das ist nicht besonders viel und in unserer Mini-Wohnung muss ein Sack darum im Kleiderschrank aufbewahrt werden (nein, fragt lieber nicht). Am liebsten essen wir übrigens weichkochende Kartoffeln!


Freitag
Momentan geht mir das kalte Wetter schon gewaltig auf die Nerven. Ich hätte gerne Frühling! Oder Sommer! Früher mochte ich den Sommer überhaupt nicht, die Hitze fand ich einfach furchtbar. Seit einigen Jahren habe ich mich allerdings damit angefreundet und sehne mich jedes Jahr schon nach Wärme. Vielleicht liegt's an meinen alten (Ü-30) Knochen, wer weiß. Aber gegen einen schönen, heißen Tag, so wie wir in unserem Urlaub in Kalifornien viele hatten, hätte ich wirklich nichts einzuwenden. Kennt ihr schon meinen Reisebericht vom letzten Jahr? Und habt ihr schon Urlaubspläne?


Samstag
Sushi. Avocado-Maki. Muss ich mehr sagen? Ich könnte es wirklich jeden Tag essen. Und mittlerweile habe ich mich sogar an den eingelegten Ingwer gewöhnt und esse ihn brav auf.


Sonntag
Ich liebe Frühstückscerealien! Schon als Teenager habe ich die "supergesunden" Schoko-Krispies schachtelweise gefuttert. Heutzutage esse ich sie seltener, aber dafür mit Genuß. Die hier mit Erdnussbutter und Schokolade habe ich mit Vanille-Sojamilch gegessen, traumhaft! Und bei mir müssen Cerealien unbedingt gatschig sein, mit knusprig kann ich gar nichts anfangen.

1. Februar 2017

Geniale Linsen-Burger (ohne Soja, ohne Fett)

M und ich lieben Burger! Tatsächlich sind wir aber in den letzten Jahren ziemlich anspruchsvoll geworden. Mich lockt nicht jeder dahergelaufene Burger hinter dem Ofen hervor. Oft sind Veggie-Burger zu trocken, zu geschmacklos, oder, seien wir mal ehrlich, einfach nur fettig. Pampe schmeckt nicht besser, wenn man sie ins heiße Fett wirft, sie liegt dann nur wie ein Stein im Magen. Kurz: Manche Veggie-Burger haben die Bezeichnung nicht verdient. Sorry.



Gelegentlich werden Burger auch als "Bratling" deklariert, und alleine bei dem Wort stellen sich mir schon die Haare auf. Ich finde das klingt furchtbar, wie "Setzling", wie etwas kleines Grünes, das sich aus dem Dreck bohrt, eben nichts, was ich gerne essen würde. Ich bin wirklich kein Fan dieses Worts! Um beide Probleme zu lösen, mache ich unsere Burger jetzt selbst - dann kann ich sie so würzen, wie sie uns schmecken, sie vollstopfen mit gesunden Zutaten und ich lasse auch noch das Fett weg. Die Grundlage sind braune Linsen, die herzhaft schmecken und die auch die Grundlage für meinen Linsenbraten in meinem Buch darstellen. Der Trick für die richtige Konsistenz bei den Burgern ist, sie im Ofen zu backen und dann komplett auskühlen zu lassen, dadurch werden sie fest. Aufwärmen kann man sie dann in der Pfanne oder wieder im Ofen oder auch am Grill (auf einer Grilltasse). Ich esse sie am liebsten in einem Burger-Brötchen mit Salat, Tomate, Zwiebel, Avocado und Ketchup. Auch kalt zur Jause, in etwas Senf gedippt, machen sie eine gute Figur! Außerdem werden meine Linsen-Burger natürlich als solche bezeichnet und keinesfalls als Bratling, da bin ich sehr streng.



Vegane Linsen-Burger (für 8 - 10 Stück)

1 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt
2 EL gemahlene Leinsamen
3 EL Wasser
480 Gramm abgetropfte brauen Linsen aus der Dose (etwa 2 Dosen) oder selbstgekocht
40 Gramm Haferflocken (Großblatt)
3 Zehen Knoblauch, gepresst
2 TL Oregano
1 TL Paprika
1 EL Tomatenmark
20 Gramm Vollkornbrösel (Paniermehl)
2 EL BBQ-Sauce (oder mehr Tomatenmark)
¼ TL Liquid Smoke (optional) (Flüssigrauch, aus dem Gewürzhandel oder großen Supermärkten)
Salz

Die Zwiebel in einer Pfanne in etwas Wasser oder Öl glasig dünsten. In der Zwischenzeit die Leinsamen mit dem Wasser verrühren und beiseite stellen. Die Linsen mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel fein stampfen. Dann alle Zutaten gut verrühren und mit Salz abschmecken.
Jeweils etwa 2 – 3 gehäufte EL der Masse zu einem Burger formen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Die Burger dann 30 – 35 Minuten auf einer Seite bei 180 Grad backen, dann umdrehen und 15 Minuten auf der anderen Seite backen. Die Burger aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen. Wenn ihre Zeit gekommen ist, könnt ihr die Burger einfach in einer Pfanne aufwärmen.

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